IGF-D 20262026-07-30T15:58:28+02:00
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IGF-D 2026

Freiheit und Verantwortung in einer vernetzten Welt

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IGF-D 2026

Freiheit und Verantwortung in einer vernetzten Welt

Das Internet Governance Forum Deutschland 2026

Unter dem Titel „Freiheit und Verantwortung in einer vernetzten Welt“ findet am 9. September 2026 das IGF-D 2026 im Auditorium Friedrichstraße in Berlin sowie remote statt.

Im Vorfeld hatte das Programmkomitee die Community eingeladen, Session-Vorschläge zu folgenden Themenbereichen einzureichen:

  • Digital Networks Act & Digital Omnibus / Deregulierung
  • Verifizierung von Identitäten / Altersverifikation
  • Überwachung
  • Vereinigung der Diskussionen um KI Governance und Internet Governance
  • Autonome Waffensysteme

Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf den Themen „Digital Networks Act & Digital Omnibus / Deregulierung“ sowie „Verifizierung von Identitäten / Altersverifikation“.

Der Call for Proposals ist inzwischen abgeschlossen.

Mitglieder des Programmkomitees 2026:

Kathrin Morasch – Jugend +++ Felix Loxen – Jugend +++ Alena Jakobs – Jugend +++ Torsten Krause – Zivilgesellschaft +++ Andreas Salz – Zivilgesellschaft +++ Anke Schlieker – Exekutive +++ Peter Koch – Technische Community +++ Stefan Fischer – Technische Community +++ Jochen Michels – Wirtschaft

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Einreichungen zum Call for Proposals

Auf den Call for Proposals hin gab es 14 Einreichungen, die im Folgenden unter den jeweiligen Themenbereichen zusammengefasst sind. Das Programmkomitee hat die Vorschläge gesichtet und zu Sessions zusammengefasst, die in der vorläufigen Agenda einzusehen sind.

Altersverifikation Altersverifikation – wie wir Kinder an Hacker ausliefern und die Demokratie beschädigen
Alterskontrollen – Quo vadis?
Sag mir erst, wie alt du bist… – Altersfeststellung online zwischen Schutz- und Teilhabebedürfnissen aller
DSA Der Digital Networks Act – verbaut das Gesetzt die Zukunft des Glasfaserausbau oder bringt er neue Geschwindigkeit in den Markt?
Modernisierung der europäischen digitalen Infrastruktur gemäß Digital Networks Akt (DNA) – eine widerstandsfähige, sichere und leistungsstarke digitale Infrastruktur sowie schnelle und sichere Netze etablieren
„Lit fibre“ statt „homes passed“ – warum Anschlüsse allein keine Glasfaser-Power sind
Überwachung Manipulative KI und der Überwachungskapitalismus 2.0: Wie schützen wir unsere Demokratie?
Die Ware Mensch: Datenhandel zwischen Geschäftsmodell und Überwachungsinfrastruktur
Überwachungsstaat in the making?
EU Regulierung/Digital Omnibus Digitaler Omnibus & NIS2
Facing up to the implications of functioning data access and portability
Einfacher – unbürokratischer – besser? Der Digital Omnibus als Chance für Innovation und Wettbewerb in Europa
Sonstige UNESCO Internet Universalitäts-Indikatoren (IUI+5)
Autonome Waffensysteme

Standort

Auditorium Friedrichstraße
Quartier 110
Friedrichstraße 180
10117 Berlin

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Das Programm

Uhrzeit Programmpunkt Beschreibung
09:00 – 09:30 Uhr Anmeldung Sekretariat IGF-D
09:30 – 09:45 Uhr Eröffnung, Begrüßung, Programmvorstellung Vorstand/ Moderatoren
09:45 – 10:15 Uhr Keynote
10:15 – 10:45 Uhr UNESCO Internet Universalitäts-Indikatoren (IUI+5) Fünf Jahre nach der Vorstellung der Anwendungsergebnisse auf dem 13. IGF-D am 14. September 2021 ist es an der Zeit über die damaligen Ergebnisse, die abgeleiteten Empfehlungen, deren Umsetzung und seitdem neu aufgekommene Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Zum Start werden die IUIs kurz vorgestellt, die Anwendungsergebnisse aus 2021 sowie die Handlungsempfehlungen gezeigt, um dann im Gespräch mit dem Publikum zu erörtern, welche Dinge fünf Jahre danach weiterhin auf der Agenda stehen und welche neu hinzugekommen sind.

 

  • Prof. Dr. Matthias Kettemann, Co-Leiter Anwendungsteam UNESCO Internet Universalitäts-Indikatoren 2020-2021
  • Dr. Roman Luckscheiter, Generalsekretär Deutsche UNESCO-Kommission e. V.
  • Andreas Salz, Referent Deutsche UNESCO-Kommission e. V. (Moderation)
10:45 – 11:15 Uhr Kaffeepause
11:15 – 12:00 Uhr Ein neues Zeitalter der Überwachung – KI, Datenmärkte & die Verschmelzung staatlicher und kommerzieller Kontrolle? Der 45-minütige Slot soll sich der Frage widmen, wie in Zeiten von Krisen und geopolitischen Spannungen das Zusammenspiel aus KI, Datenmärkten und Sicherheitsgesetzgebung ein neues Zeitalter der globalen Überwachung begründet und welche Auswirkungen diese Verschmelzung staatlicher und kommerzieller Kontrolle bzw. Macht auf Demokratie, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit hat.

  • Teresa Morrkopf-Widlok, Vorsitzende LOAD e. V. (Moderation)
  • Dr. Michael Strautmann, D64 e. V.
12:05 – 13:00 Uhr Der Digital Networks Akt (DNA):Wie gelingt es am besten, eine widerstandsfähige, sichere und leistungsstarkedigitale Infrastruktur zu etablieren sowie Innovationsfreude zu stärken! Der Digital Networks Act birgt das Potenzial, Europas digitale Leistungsfähigkeit und Resilienz zu stärken und die Entwicklung einer sicheren, modernen und global vernetzten Infrastruktur zu fördern. Dabei scheint ein ausgewogener Rahmen, der Sicherheit, Innovation,Interoperabilität und regulatorische Kohärenz unterstützt, am besten geeignet zu sein, die langfristigen digitalen und wirtschaftlichen Ziele der EU zu unterstützen und ein innovationsfreudiges Klima zu entwickeln, ohne Abstriche bei Cybersicherheit und Resilienz machen zu müssen. Wie kann der DNA erfolgreich und zukunftsorientiert gestaltet werden? Ist ein risikobasierter und technologieneutraler Ansatz erforderlich, um die Innovationskräfte einer sicheren Digitalisierung zu heben, ohne unnötige regulatorische Komplexität oder Hindernisse für die internationale Zusammenarbeit zu schaffen? In der Session werden die Anforderungen an den DNA aus Multistakeholder-Perspektive diskutiert.

  • Isabelle Rosière, Geschäftsführerin Deutschland sicher im Netz
  • Max Bunse, Geschäftsführer BUGLAS – Bundesverband Glasfaseranschluss e. V.
  • Dr. Michael Littger, Mitglied der Geschäftsleitung /Strategy Director cyberintelligence.institute
  • Jochen Michels, Director, Public Affairs, Europe bei Kaspersky (Moderation)
13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause
14:00 – 14:45 Uhr EU Regulierung: Zwei Schritte vor, einer zurück Nach einem knappen Überblick über das aktuelle Vorhaben der Europäischen Kommission zum Digitalen Omnibus, werden anhand von zwei Impulsen zu konkreten EU Regulierungen die Muster aufgezeigt, aufgrund derer EU-Gesetze teils ihr Ziel nicht erreichen. Im Anschluss an die Impulse wird es eine moderierte Diskussion mit dem Impulsgebern und dem Publikum geben.

 

  • Jamal Lemmert, Referent Politik, Recht und Regulierung bei eco
  • LK Seiling, Associated Researcher beim Weizenbaum-Institut
  • Peter Koch, Senior Policy Advisor bei DENIC eG
14:45 – 15:15 Uhr Kaffeepause
15:15 – 16:00 Uhr Sag mir erst, wie alt du bist… Altersfeststellung online zwischen Schutz- und Teilhabebedürfnissen aller Die Frage nach dem Alter von Nutzerinnen und Nutzern wird für Regulierung, Plattformen und den Jugendmedienschutz zunehmend zentral. Mit Blick auf die Empfehlungen der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendmedienschutz sowie die bevorstehende Einführung der European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) stellt sich die Frage, wie Altersfeststellung und Altersverifikation künftig praktisch, datenschutzfreundlich und interoperabel umgesetzt werden können. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern um grundsätzliche Fragen der Internet Governance: Wie lassen sich Kinder und Jugendliche wirksam schützen, ohne dabei Datenschutz, Anonymität und informationelle Selbstbestimmung zu gefährden? Welche Rolle werden staatliche digitale Identitäten künftig spielen? Und welche Verantwortung tragen Plattformen, Politik und Gesellschaft? Bei diesen Fragen treffen regulatorische Weichenstellungen und technische Entwicklungen unmittelbar aufeinander. Ein idealer Zeitpunkt für eine Multi-Stakeholder-Diskussion im Rahmen des IGF-D.

 

  • Elina Eickstädt, Informatikerin und Sprecherin des Chaos Computer Club
  • Kolja Weber, CEO von FlokiNET
  • Eva-Maria Sommer, Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz, Direktorin der Medienanstalt Hamburg /Schleswig- Holstein
  • Kathrin Morasch, Referentin für Jugendmedienschutz bei der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (Moderation)
  • Torsten Krause, Leiter des Projekts „Kinderschutz und Kinderrechte in der digitalen Welt“ bei der Stiftung Digitale Chancen (Moderation)
16:00 – 16:30 Uhr Wrap up
16:30 – 18:00 Uhr Networking & Drinks

Das Programm

Uhrzeit Programmpunkt Beschreibung
09:00 – 09:30 Uhr Anmeldung Sekretariat IGF-D
09:30 – 09:45 Uhr Eröffnung, Begrüßung, Programmvorstellung Vorstand/ Moderatoren
09:45 – 10:15 Uhr Keynote
10:15 – 10:45 Uhr UNESCO Internet Universalitäts-Indikatoren (IUI+5) Fünf Jahre nach der Vorstellung der Anwendungsergebnisse auf dem 13. IGF-D am 14. September 2021 ist es an der Zeit über die damaligen Ergebnisse, die abgeleiteten Empfehlungen, deren Umsetzung und seitdem neu aufgekommene Themen und Herausforderungen zu diskutieren. Zum Start werden die IUIs kurz vorgestellt, die Anwendungsergebnisse aus 2021 sowie die Handlungsempfehlungen gezeigt, um dann im Gespräch mit dem Publikum zu erörtern, welche Dinge fünf Jahre danach weiterhin auf der Agenda stehen und welche neu hinzugekommen sind.
10:45 – 11:15 Uhr Kaffeepause
11:15 – 12:00 Uhr Ein neues Zeitalter der Überwachung – KI, Datenmärkte & die Verschmelzung staatlicher und kommerzieller Kontrolle? Der 45-minütige Slot soll sich der Frage widmen, wie in Zeiten von Krisen und geopolitischen Spannungen das Zusammenspiel aus KI, Datenmärkten und Sicherheitsgesetzgebung ein neues Zeitalter der globalen Überwachung begründet und welche Auswirkungen diese Verschmelzung staatlicher und kommerzieller Kontrolle bzw. Macht auf Demokratie, Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit hat.
12:05 – 13:00 Uhr Der Digital Networks Akt (DNA):Wie gelingt es am besten, eine widerstandsfähige, sichere und leistungsstarkedigitale Infrastruktur zu etablieren sowie Innovationsfreude zu stärken! Der Digital Networks Act birgt das Potenzial, Europas digitale Leistungsfähigkeit und Resilienz zu stärken und die Entwicklung einer sicheren, modernen und global vernetzten Infrastruktur zu fördern. Dabei scheint ein ausgewogener Rahmen, der Sicherheit, Innovation,Interoperabilität und regulatorische Kohärenz unterstützt, am besten geeignet zu sein, die langfristigen digitalen und wirtschaftlichen Ziele der EU zu unterstützen und ein innovationsfreudiges Klima zu entwickeln, ohne Abstriche bei Cybersicherheit und Resilienz machen zu müssen. Wie kann der DNA erfolgreich und zukunftsorientiert gestaltet werden? Ist ein risikobasierter und technologieneutraler Ansatz erforderlich, um die Innovationskräfte einer sicheren Digitalisierung zu heben, ohne unnötige regulatorische Komplexität oder Hindernisse für die internationale Zusammenarbeit zu schaffen? In der Session werden die Anforderungen an den DNA aus Multistakeholder-Perspektive diskutiert.
13:00 – 14:00 Uhr Mittagspause
14:00 – 14:45 Uhr EU Regulierung: Zwei Schritte vor, einer zurück Nach einem knappen Überblick über das aktuelle Vorhaben der Europäischen Kommission zum Digitalen Omnibus, werden anhand von zwei Impulsen zu konkreten EU Regulierungen die Muster aufgezeigt, aufgrund derer EU-Gesetze teils ihr Ziel nicht erreichen. Im Anschluss an die Impulse wird es eine moderierte Diskussion mit dem Impulsgebern und dem Publikum geben.
14:45 – 15:15 Uhr Kaffeepause
15:15 – 16:00 Uhr Sag mir erst, wie alt du bist… Altersfeststellung online zwischen Schutz- und Teilhabebedürfnissen aller Die Frage nach dem Alter von Nutzerinnen und Nutzern wird für Regulierung, Plattformen und den Jugendmedienschutz zunehmend zentral. Mit Blick auf die Empfehlungen der Expertenkommission zum Kinder- und Jugendmedienschutz sowie die bevorstehende Einführung der European Digital Identity Wallet (EUDI Wallet) stellt sich die Frage, wie Altersfeststellung und Altersverifikation künftig praktisch, datenschutzfreundlich und interoperabel umgesetzt werden können. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern um grundsätzliche Fragen der Internet Governance: Wie lassen sich Kinder und Jugendliche wirksam schützen, ohne dabei Datenschutz, Anonymität und informationelle Selbstbestimmung zu gefährden? Welche Rolle werden staatliche digitale Identitäten künftig spielen? Und welche Verantwortung tragen Plattformen, Politik und Gesellschaft? Bei diesen Fragen treffen regulatorische Weichenstellungen und technische Entwicklungen unmittelbar aufeinander. Ein idealer Zeitpunkt für eine Multi-Stakeholder-Diskussion im Rahmen des IGF-D.
16:00 – 16:30 Uhr Wrap up
16:30 – 18:00 Uhr Networking & Drinks

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